„Mehr als ein Buch…“

Gralsbotschaft, Im Lichte der Wahrheit

– – Buchempfehlung – –

„Im Lichte der Wahrheit“
Gralsbotschaft

Die in den Jahren 1923 – 1937 von Abd-ru-shin (Oskar Ernst Bernhardt) geschriebene Gralsbotschaft „Im Lichte der Wahrheit“ ist in der weltanschaulich-religiösen Literatur ein nur wenig bekanntes Werk.

Der Blick in das 168 Vorträge umfassende Inhaltverzeichnis zeigt eine Vielfalt von teils außergewöhnlichen Themen.

Band I

  1. Was sucht Ihr?
  2. Der Schrei nach dem Helfer
  3. Der Antichrist
  4. Sittlichkeit
  5. Erwachet!
  6. Das Schweigen
  7. Aufstieg
  8. Kult
  9. Erstarrung
  10. Kindlichkeit
  11. Keuschheit
  12. Der erste Schritt
  13. Die Welt
  14. Der Stern von Bethlehem
  15. Der Kampf
  16. Moderne Geisteswissenschaft
  17. Falsche Wege
  18. Was trennt so viele Menschen heute von dem Licht?
  19. Es war einmal …!
  20. Irrungen
  21. Das Menschenwort
  22. Das Weib der Nachschöpfung
  23. Ergebenheit
  24. Trägheit des Geistes
  25. Der Erdenmensch vor seinem Gott
  26. Es soll erwecket werden alles Tote in der Schöpfung, damit es sich richte!
  27. Das Buch des Lebens
  28. Das Reich der Tausend Jahre
  29. Ein notwendiges Wort
  30. Der große Komet
  31. Der Weltenlehrer
  32. Der Fremdling
  33. Rettung! Erlösung!
  34. Die Sprache des Herrn

Band II

  1. Verantwortung
  2. Schicksal
  3. Die Erschaffung des Menschen
  4. Der Mensch in der Schöpfung
  5. Erbsünde
  6. Gott
  7. Die innere Stimme
  8. Die Religion der Liebe
  9. Der Erlöser
  10. Das Geheimnis der Geburt
  11. Ist okkulte Schulung anzuraten?
  12. Spiritismus
  13. Erdgebunden
  14. Ist geschlechtliche Enthaltsamkeit geistig fördernd?
  15. Gedankenformen
  16. Wache und bete!
  17. Die Ehe
  18. Das Recht des Kindes an die Eltern
  19. Das Gebet
  20. Das Vaterunser
  21. Gottanbetung
  22. Der Mensch und sein freier Wille
  23. Ideale Menschen
  24. Werfet auf Ihn alle Schuld
  25. Das Verbrechen der Hypnose
  26. Astrologie
  27. Symbolik im Menschenschicksal
  28. Glaube
  29. Irdische Güter
  30. Der Tod
  31. Abgeschieden
  32. Wunder
  33. Die Taufe
  34. Der Heilige Gral
  35. Das Geheimnis Luzifer
  36. Die Regionen des Dunkels und die Verdammnis
  37. Die Regionen des Lichtes und das Paradies
  38. Weltgeschehen
  39. Der Unterschied im Ursprung zwischen Mensch und Tier
  40. Die Trennung zwischen Menschheit und Wissenschaft
  41. Geist
  42. Schöpfungsentwicklung
  43. Ich bin der Herr, Dein Gott!
  44. Die unbefleckte Empfängnis und Geburt des Gottessohnes
  45. Der Kreuzestod des Gottessohnes und das Abendmahl
  46. Steige herab vom Kreuze!
  47. Das ist mein Fleisch! Das ist mein Blut!
  48. Auferstehung des irdischen Körpers Christi
  49. Menschensinn und Gotteswille im Gesetz der Wechselwirkung
  50. Der Menschensohn
  51. Die Sexualkraft in ihrer Bedeutung zum geistigen Aufstiege
  52. Ich bin die Auferstehung und das Leben, niemand kommt zum Vater denn durch mich!
  53. Grobstofflichkeit, Feinstofflichkeit, Strahlungen, Raum und Zeit
  54. Der Irrtum des Hellsehens
  55. Arten des Hellsehens
  56. Im Reiche der Dämonen und Phantome
  57. Okkulte Schulung, Fleischkost oder Pflanzenkost
  58. Heilmagnetismus
  59. Lebet der Gegenwart!
  60. Was hat der Mensch zu tun, um eingehen zu können in das Gottesreich?
  61. Du siehst den Splitter in Deines Bruders Auge und achtest nicht des Balkens in Deinem Auge!
  62. Der Kampf in der Natur
  63. Ausgießung des Heiligen Geistes
  64. Geschlecht
  65. Kann Alter ein Hemmnis zu geistigem Aufstieg bilden?
  66. Vater, vergib ihnen; denn sie wissen nicht, was sie tun!
  67. Götter – Olymp – Walhall
  68. Kreatur Mensch
  69. Und tausend Jahre sind wie ein Tag!
  70. Empfindung
  71. Das Leben

Band III

  1. Im Lande der Dämmerung
  2. Grübler
  3. Freiwillige Märtyrer, religiöse Fanatiker
  4. Gottesdiener
  5. Instinkt der Tiere
  6. Der Freundschaftskuß
  7. Das verbogene Werkzeug
  8. Das Kind
  9. Die Aufgabe der Menschenweiblichkeit
  10. Allgegenwart
  11. Christus sprach…!
  12. Schöpfungsgesetz „Bewegung“
  13. Der Erdenkörper
  14. Das Blutgeheimnis
  15. Das Temperament
  16. Siehe, Mensch, wie Du zu wandeln hast durch diese Schöpfung, damit nicht Schicksalsfäden Deinen Aufstieg hemmen, sondern fördern!
  17. Ein neu Gesetz
  18. Pflicht und Treue
  19. Schönheit der Völker
  20. Es ist vollbracht!
  21. An der grobstofflichen Grenze
  22. Das Gotterkennen
  23. Der Name
  24. Das Wesenhafte
  25. Die kleinen Wesenhaften
  26. In der grobstofflichen Werkstatt der Wesenhaften
  27. Eine Seele wandert…
  28. Weib und Mann
  29. Verbogene Seelen
  30. Der geistige Führer des Menschen
  31. Lichtfäden über Euch!
  32. Die Urkönigin
  33. Der Kreislauf der Strahlungen
  34. Meidet die Pharisäer!
  35. Besessen
  36. Bittet, so wird Euch gegeben!
  37. Dank
  38. Es werde Licht!
  39. Wesenlos
  40. Weihnachten
  41. Fallet nicht in Anfechtung!
  42. Familiensinn
  43. Das traute Heim
  44. Gewohnheitsgläubige
  45. Siehe, was Dir nützet!
  46. Allweisheit
  47. Das schwache Geschlecht
  48. Die zerstörte Brücke
  49. Die Hüterin der Flamme
  50. Schöpfungsübersicht
  51. Seele
  52. Natur
  53. Geistkeime
  54. Wesenskeime
  55. Der Ring des Wesenhaften
  56. Die urgeistigen Ebenen I
  57. Die urgeistigen Ebenen II
  58. Die urgeistigen Ebenen III
  59. Die urgeistigen Ebenen IV
  60. Die urgeistigen Ebenen V
  61. Die urgeistigen Ebenen VI
  62. Die urgeistigen Ebenen VII
  63. Nachwort: Wie die Botschaft aufzunehmen ist

Die Gralsbotschaft hält für nach Wahrheit suchende Menschen das Wissen vom Aufbau der gesamten Schöpfung bereit und erklärt das Wirken der darin zugrundeliegenden göttlichen Gesetze (Naturgesetze). Entwicklungsgang, Aufgabe und Stellung des Menschen werden dabei umfassend erläutert.

Auf meiner Suche nach Wahrheit begleitet mich dieses Werk seit Jahrzehnten und bedeutet mir schon lange mehr als ein Buch, nämlich eine unschätzbar große Hilfe, um in dem Chaos jetziger Zeit den Weg zu wahrem Menschentum zu erkennen.

Die Hinwendung zu folgenden Fragen und persönlichen Stellungnahmen bietet einen kurzen Einblick in die Gralsbotschaft:

  • Für wen ist sie geschrieben?

    Die Gralsbotschaft richtet sich an den Einzelmenschen, der ernsthaft um die Erkenntnis der wahren Zusammenhänge und Gesetzmäßigkeiten in der Schöpfung Gottes bemüht ist, Traditionelles hinterfragt und neu erfahrenes Wissen unvoreingenommen und sachlich zu prüfen vermag.

    Ich spreche nur zu denen, welche ernsthaft suchen. Sie müssen fähig und gewillt sein, sachlich dieses Sachliche zu prüfen! Religiöse Fanatiker und haltlose Schwärmer mögen ferne davon bleiben; denn sie sind der Wahrheit schädlich.
    (Gralsbotschaft, Vorwort: Zum Geleite!)

    Derartige Ansprüche an den Leser zu sachlich-logischem Prüfen und Nachempfinden sind ungewöhnlich für ein weltanschauliches Werk. Nicht kritiklose Übernahme oder blinder Glaube sind gewünscht, sondern Ringen nach Erkenntnis und Überzeugung. 

  • Welche Erklärungen haben mich besonders beeindruckt?

    Folgend zwei Beispiele aus der Gralsbotschaft, die mich in ihrer Klarheit überzeugten:

    Entwicklung des Menschen

    Der aus dem Geistigen Reich stammende Menschengeist benötigt für seine verschiedenen Erdenaufenthalte jeweils eine der materiellen Welt angepasste grobstoffliche Hülle. Dieser Erdenkörper entsteht nach den bekannten biologischen Gesetzen auf Erden im Mutterleib und zersetzt sich wieder mit dem Tod. In der Zeit zwischen Geburt und Tod ist dieser grobstoffliche Körper so eng mit dem individuellen Menschengeist verbunden, dass sie oft als eine untrennbare Einheit angesehen werden.

    Durch Erfahrungen in verschiedenen Erdenleben hat sich der Mensch zu einer Persönlichkeit mit festen Eigenschaften entwickelt. Diese sind nicht von seinen jeweiligen Eltern zufällig ererbt oder auf Grund von Umwelteinflüssen zwangsläufig entstanden, sondern in verschiedenen Erdenleben von ihm selbst gebildet.
    Nach dem Gesetz der Anziehung findet sich der Menschengeist bei seinem nochmaligen Erdenleben zu gleichartigen Eltern hingezogen. Die erkennbar teils gleichen Eigenschaften zwischen Kind und Eltern erwecken den Anschein einer Vererbung geistiger Eigenschaften. Dies ist jedoch nicht möglich, da der Mensch sich seine Eigenschaften eigenständig und eigenverantwortlich entwickelt hat.

    Freier Wille und Schicksal

    Fragen nach der Beziehung von freiem Willen und Schicksal beschäftigt die Menschheit schon seit Urzeiten. Die Gralsbotschaft erklärt den freien Willen als eine der wichtigsten Eigenarten des Menschengeistes. Damit verbindet sie jedoch die unbedingte Verantwortung für all sein Empfinden, Denken, Reden und Tun. Nach dem Gesetz der Wechselwirkung (Ursache und Wirkung) als eines der unumstößlichen Gesetze in der Schöpfung ist der Mensch schicksalshaft an die Folgen all seiner einstigen Aktivitäten und Entscheidungen gebunden.

    Der heutige auf Erden inkarnierte Menschengeist hat eine mehr oder weniger lange Vorgeschichte. Er ist bei dem Beginn eines neuen Erdenlebens nicht mehr frei von den Auswirkungen seiner früheren Entscheidungen.
    Somit sind nun bereits die Bedingungen seines Erdenweges weitgehend durch ihn selbst vorbestimmt. Er wird von den Rückwirkungen früheren Verhaltens eingeholt, die sein Schicksal bilden. Er ist aber jederzeit frei, durch sein derzeitiges Verhalten seine Zukunft (in seinem Erdenleben und danach) zu gestalten.

  • Wie steht sie zum Christentum und zu anderen Religionen?

    Den Erklärungen der Gralsbotschaft folgend ist für die innere Entwicklung des Menschen nicht seine Religion entscheidend, sondern die Stärke seines inneren Strebens nach Unvergänglichem, Reinem und Höherem. Dabei ist es gleich, ob er sich Christ, Buddhist, Moslem nennt oder nicht konfessionell orientiert ist.

    Die Gläubigen! Ihr alle, die Ihr Euch zu Gottgläubigen zählt, prüft Euch einmal, ob Euer Glaube, den Ihr in Euch tragt, wirklich der rechte ist! Ich meine damit nicht, in welcher Form Ihr glaubt, ob nun als Katholik oder als Protestant, ob als Buddhist oder Mohammedaner oder in irgendeiner Form, ich meine Eure Art zu glauben, inwieweit diese lebendig ist!
    Denn Gott ist Gott! Und wie Ihr Ihm Euch naht in Eurem Inneren, das ganz allein ist für die Stärke und die Echtheit Eures Glaubens maßgebend!
    (Gralsbotschaft, Vortrag: Gotterkennen)

    Das Werk „Im Lichte der Wahrheit“ beinhaltet auch Vorträge zu Aussagen der christlichen Religion, z.B.: Unbefleckte Empfängnis, Taufe, Auferstehung, Sündenvergebung, Tod am Kreuz.

    Abd-ru-shin beschreibt die Sendung des Gottessohnes Jesu zur Verkündung der Wahrheit auf Erden als besonderen Gnadenakt Gottes. Die Kreuzigung Jesu wird nicht als von Gott gewollt beschrieben und befreite die Menschheit somit auch nicht von deren Sünden.

    Die Worte Jesu waren dem Aufnahmevermögen der Menschen damaliger Zeit angepasst. In der Gralsbotschaft erscheint die Wahrheit erneut, jedoch in einer zeitgemäßen und umfangreicheren Form.

  • Wozu will sie anregen?

    Die Gralsbotschaft regt zur Bewegung des Geistes, des innersten Wesenskernes des Menschen an, denn dieser ist in der heutigen Menschheit weitverbreitet zu träge geworden, um sich gegen die Macht des Verstandes zu behaupten. Geldgier, Machtstreben, Egoismus regieren derzeit die Welt, weil der Verstand, anstelle ein Diener des Menschen bei seinen Erdenaufgaben zu sein, die Herrschaft übernommen hat und das Streben nach Geisteszielen wie Nächstenliebe, Harmonie und Schönheit nach und nach verkümmern lässt.
    Um den Geist, sein eigentliches Ich, zu stärken, sollte der Mensch zunächst zu dem Wissen um seine geistige Herkunft gelangen und seine verschiedenen Erdenleben als Entwicklungschancen erkennen.
    Das Wissen um diese Zusammenhänge menschlichen Lebens liegt in zeitgemäßer Form in der Gralsbotschaft vor.

  • In welcher Verbindung steht sie zur Gralsbewegung?

    Die Gralsbotschaft ist ein vollkommen unabhängiges Werk. Abd-ru-shin gründete keine Vereinigungen der Leser seines Werkes und erwähnte den Begriff „Gralsbewegung“ auch nicht in seinen Schriften. Über sein Ziel schrieb er:

    „Mein Ziel ist geistiger Art! Aber ich bringe keine neue Religion, will keine neue Kirche gründen, ebensowenig irgend eine Sekte, sondern ich gebe in aller Einfachheit ein klares Bild des selbsttätigen Schöpfungswirkens, das den Willen Gottes trägt, woraus der Mensch deutlich zu erkennen vermag, welche Wege für ihn gut sind.“(Abd-ru-shin, Mein Ziel)

    Erst ca. 25 Jahre nach dem ersten Erscheinen der Gralsbotschaft und ca. 10 Jahre nach dem Tod Abd-ru-shins (1941) wurde die Gralsbewegung um 1950 gegründet. Im Jahre 1999 entstand ein zweiter Verein gleichen Namens. Daneben gibt es eine große Zahl „freier“ Leser der Gralsbotschaft.

  • Wie ist sie aufzunehmen?

    Die Gralsbotschaft nur zu lesen, bringt wenig Nutzen, wenn der Leser nicht versucht, das dargelegte Wissen zu verinnerlichen und zu verwenden. Die eigene geistige Regsamkeit in Verbindung mit den Erlebnissen des persönlichen Lebensweges sind dabei entscheidend.

    So ist die Gralsbotschaft durch die Erklärung der geistigen Zusammenhänge in unserem Leben eine Hilfe zur Selbsthilfe. Es wird der Sinn des Lebens erkennbar, die Erlebnisse im Alltagsleben verständlicher, das eigene Verhalten auf den Prüfstein gestellt.

    Welchen Nutzen ein Leser in seinem Leben aus der Gralsbotschaft zieht, zeigt sich in seinem Empfinden, Denken, Reden und Tun.

    Wenn Ihr die eigene Arbeit dabei träge unterlassen wollt und Euch damit begnügt, allein den Sinn der Botschaft in Euch aufzunehmen, ohne ihn auch richtig zum Weiterbauen zu verwerten, so habt Ihr keinen Nutzen von dem Worte; denn der eigentliche Wert muß Euch dadurch verschlossen bleiben wie ein Buch mit sieben Siegeln.
    ( Gralsbotschaft, Vortrag: Der Kreislauf der Strahlungen)

Verfasst von
Ulf Lauterbach
– über mich –

Gralsbotschaft, Im Lichte der Wahrheit